Gemeinsam stark

Bild: Knapp 50 Feuerwehrleute trainierten im Rahmen Gemeinschaftsübung im Biberbacher Gemeindegebiet verschiedene Einsatzszenarien.

Foto: Maximilian Merktle

Gemeinschaftsübung Im Markt Biberbach üben drei Jugendfeuerwehren zusammen.

Biberbach Eine brennende Schreinerei, ein deformiertes Autowrack und der vermeintliche Brand in einer örtlichen Biogasanlage – das war nur eine Auswahl an Übungsszenarien, die es für die Jugendfeuerwehren aus Biberbach, Markt und Eisenbrechtshofen im Rahmen ihrer Gemeinschaftsübung zu bewältigen galt.

Zunächst stand für die knapp 50 Mitwirkenden die Kontrolle der eigenen Ausrüstung sowie Fahrzeugkunde auf dem Programm. Als besonderes Highlight stellte hier auch die Feuerwehr Meitingen ihre Drehleiter als Anschauungsobjekt zur Verfügung. Auch die ersten Einsätze ließen nicht lange auf sich warten. Zunächst galt es im Ortsteil Markt den Brand einer Biogasanlage am Ortsrand unter Kontrolle zu bekommen. Hier stand neben der Wasserversorgung über eine längere Schlauchstrecke auch die Rettung von zwei Personen mit schwerem Atemschutz im Mittelpunkt. Der zweite Einsatz führte die Einsatzkräfte zu einer Schreinerei in Eisenbrechtshofen. Alle verfügbaren Kräfte konzentrierten sich hier auf die Rettung der vermissten Personen in der komplett verrauchten Schreinerei.  Zum dritten großen Einsatz wurden die Jugendfeuerwehrler dann in der Nacht gerufen. Die Einsatzkräfte wurden zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert. Mithilfe des hydraulischen Rettungssatzes und Hebekissen der Biberbacher Feuerwehr konnten hier drei Personen gerettet werden und gleichzeitig der Umgang mit den technisch anspruchsvollen Geräten geschult werden. „Die Jugendlichen haben tolle Arbeit gezeigt. Wir freuen uns, dass das Miteinander unter den Ortswehren durch eine solche Übung gefördert werden konnte“, freute sich zweiter Bürgermeister Klaus Gerstmayr bei der abschließenden Manöverkritik. (mmer)

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